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Samenspenden

Samenspenden – Geld verdienen und anderen Menschen helfen

Wenn ein Paar sich ein Kind wünscht und auf natürlichem Wege keines bekommen kann, ist das immer ein schwerer Schlag. Die Ursachen dafür sind vielfältig: Unfruchtbarkeit der Frau, Zeugungsunfähigkeit des Mannes – ob nun anlage- oder krankheitsbedingt – oder auch nur eine funktionale Impotenz, die es dem Mann unmöglich macht, einen Samenerguss zu haben.


Schätzungen zufolge sind derzeit in Deutschland etwa 1,4 Millionen Menschen kinderlos, wünschen sich aber Nachwuchs und verzweifeln zum Teil an ihrem unerfüllten Wunsch – und das in einer Zeit, in der sich für Geld fast alles kaufen lässt.

Je nach Ursache bestehen mehrere Möglichkeiten, um doch noch zum ersehnten Nachwuchs zu gelangen. Sofern der Grund für die Kinderlosigkeit beim Mann liegt, bieten Samenspende und anschließende Insemination oder künstliche Befruchtung eines erstklassige Möglichkeit, doch noch auf fast natürlichem Weg zum eigenen Kind zu kommen. Voraussetzung dabei ist in Deutschland und vielen weiteren Ländern, dass die Frau selbst empfängnisfähig und nicht auf eine Eizellspende angewiesen ist.

Nicht immer reicht jedoch die Qualität oder Anzahl der Spermien aus, um eine Befruchtung der Eizelle bei der Insemination oder selbst bei einer künstlichen Befruchtung zu gewährleisten. In einem Spermiogramm lassen sich die entsprechenden Werte bestimmen.

In einem solchen Fall kann ein Kinderwunschzentrum mit Fremdsperma nachhelfen.

Eine Samenspende ist dann die einzige Alternative zu einer Adoption oder weiterer ungewollter Kinderlosigkeit.

Samenbanken helfen kinderlosen Paaren

Samenbanken machen sich diesen Umstand zunutze und nehmen eine Vermittlerrolle zwischen Spender und Empfänger ein. Daher ist eine Samenbank auch die erste Adresse für den potenziellen Samenspender. Gegen eine Aufwandsentschädigung, die nicht immer gering ausfällt, kann er dort sein Sperma spenden und konservieren lassen.

Die Samenbanken nehmen üblicherweise eine zwei- bis dreistellige Anzahl an Samenspendern auf, so dass gewährleistet werden kann, dass ein möglichst passender biologischer Vater gefunden wird. Dabei kann es durchaus sein, dass der Samen eines einzelnen Spenders mehrfach zum Einsatz kommt. Ebenso ist es aber möglich, dass er keine Verwendung findet.

Der Samenspender hat also einen doppelten Vorteil: Er kann sich mit der erzielten Vergütung ein kleines Zubrot verdienen – und gleichzeitig möglicherweise Leben spenden und Kinderlachen in eine oder sogar mehrere Familien zaubern.

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